SV Dohren
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Berichte aus dem Kreisklassenportal
Erster Sieg für Lehrte - Haren erteilt Hesepe Lehrstunde


Die 1. KK Mitte hatte am letzten Wochenende einiges zu bieten. 8 Spiele standen auf dem Ligaspielplan und die Zuschauer konnten dabei 32 Tore bejubeln.

Den ersten Sieg der Saison fuhr dabei Grün Weiß Lehrte ein, das mit einem 2:1 Erfolg über den SV Polle bewiesen hat, dass „Totgesagte länger leben“. Wie Lehrtes Trainer bereits vor der Partie gemutmaßt hatte, war es „ein Spiel auf Augenhöhe“ in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. „Leider stehen wir mit leeren Händen da“, weiß Polles Coach Marcus Antczak, dass sich seine Mannschaft selbst um den Erfolg gebracht hat. „Nach der 1:0 Führung schenken wir Lehrte durch zwei wirklich unnötige Aktionen in wenigen Minuten die Führung. Dabei hätten wir zur Halbzeit deutlich führen müssen“, so Antczak, der einen Erfolg seines SV für keine Utopie gehalten hätte.

Einen deutlichen, wenn gleich nur auf dem Papier, 3:0 Erfolg feierte der SV Holte im Derby gegen die Reserve des VfL Herzlake. Dabei weiß Holtensias Obmann Michael Rohmann nur zu genau, dass es auch anders hätte laufen können - „Zunächst einmal haben wir unser Ziel erreicht, aber der Weg zu den drei Punkten war sehr schwer. Herzlake hatte mehr vom Spiel. Wir haben unsere Chancen jedoch hervorragend genutzt und gehen somit am Ende auch als verdienter Sieger vom Platz“, erinnert sich Rohmann an den Führungstreffer durch Marcel Hempen, der Mannschaft in die Karten spielte. „Das frühe Gegentor hat die Mannschaft sichtlich geschockt“, sieht Ralf Heggemann vom VfL als Grund dafür, dass sich der Aufsteiger am Sonntag nicht von seiner besten Seite zeigen konnte. Nichtsdestotrotz spielt der Aufsteiger bisher ein starke Saison. Da darf man gegen den SV Holte auch mal verlieren.

Einen verdienten 3:1 Erfolg feierte der SV Teglingen bei Eintracht Emmeln. „Das war eine verdiente Niederlage. Teglingen hatte die bessere Spielanlage und war in den Zweikämpfen deutlich aggressiver“, so Emmelns Trainer Schepergerdes. Gegen den TSV war für die Eintracht, die ohne ihre Langzeitverletzten und aufgrund der zusätzlichen Ausfälle von Guido Bruns und Thomas Konen auskommen musste, nichts zu holen. Sein Gegenüber Norbert Koers war nach dem Spiel zufrieden. „Es hätte auch deutlich höher ausfallen können“, haderte er einzig mit der mangelnden Torausbeute seiner Elf.

Ebenfalls 3:1 endete die Partie zwischen dem VfL Rütenbrock und dem Haselünner SV. Der dritte Saisonsieg für den VfL und Trainer Ecko Neehoff. Für den HSV war es hingegen die fünfte Niederlage im siebten Spiel. „Mehr ist zur Zeit bei uns nicht drin“, merkt HSV Trainer Kühnast an. „Der Sieg des VfL geht absolut in Ordnung“, hakt Kühnast den Spieltag ab und hofft, dass die Verletzten-Misere seiner Mannschaft keine weiteren Spuren hinterlassen wird.

Doppelt remis spielte an diesem Wochenende die SG HFS - erst 1:1 am Freitag gegen den VfL Rütenbrock im Nachholspiel, dann am Sonntag, ebenfalls 1:1 gegen den FC Wesuwe. In der jetzigen Situation der Spielgemeinschaft ein respektables Ergebnis. „Letzte Saison kein Remis, in dieser bereits das Vierte“, so FC Trainer Hansi Hagemann etwas enttäuscht nach der Partie gegen die HFS. Aber er hat auch lobende Worte für seine Mannschaft: „Wir haben immer einen Rückstand wettgemacht, das zeichnet meine Jungs aus“. Dass es am Sonntag im spielerischen Bereich überhaupt nicht lief, wird der Coach in der Trainingswoche ansprechen. Dennoch sieht er nach wie vor seine Mannschaft im „Soll“. Dass ausgerechnet Jonas Wester den Ausgleich für den FC erzielte, war nach Hagemanns Ansicht auch „eher Glücklich“. „Ich hatte den richtigen Riecher und habe ihn eine Minute vor dem Ausgleich erst eingewechselt“, so Hagemann abschließend.

Eine Galavorstellung lieferte der TuS Haren im Topspiel gegen den SV Groß Hesepe ab. Mit 3:0 siegten die Schifferstädter eindrucksvoll gegen den ehemaligen Spitzenreiter und untermauerten damit ihre Ambitionen im oberen Tabellenfeld mitspielen zu wollen. „Von der ersten Minute war das Spiel ganz klar in unserer Hand“, lobt TuS Trainer Vehring die Vorstellung seiner Truppe. „Wir haben uns viele Chancen erspielt und auch im zweiten Durchgang dann konsequent genutzt. Natürlich hat man Hesepe das Fehlen einiger Stammkräfte angemerkt, aber ich bin mir sicher, dass es auch in Heseper Bestbesetzung an diesem Tag gegen uns nichts zu holen gab“, ist Vehring sich sicher. „Fehlende Laufbereitschaft“, sei nur einer der Gründe für die verdiente Niederlage so Obmann Timo Gels. „Haren war überlegen. Wir müssen nach der zweiten Niederlage in Folge jetzt wieder zu alter Stärke finden“. Gels ahnt, dass am kommenden Wochenende mit Lehrte und Berßen zwei Gegner warten, die die momentane Schwächephase des Kreisligaabsteigers nur zu gerne ausnutzen würden.

„6:2 hört sich deutlicher an als es tatsächlich war“, so Berßens Trainer Tobias Untief nach der Klatsche gegen den SV Dohren. „Wir hätten mehr aus unserer Führung machen müssen, stattdessen schenken wir Dohren drei Tore durch individuelle Fehler und schaffen es selber nicht unsere Chance zu verwerten“, fasst Untiedt das Geschehen zusammen. Für die Eintracht ist diese Niederlage die vierte(!) in Folge bei einem Torverhältnis von 2:13(!). Diesen Trend gilt es schnell zu stoppen, sonst droht eine ähnlich desaströse Saison wie im letzten Jahr.

Maßlos enttäuscht zeigte sich Grenzland Twists Trainer Detlef Schmees nach der 1:4 Heimpleite gegen den SV Flechum. Die Kicker vom Bült gingen nach einer Viertelstunde durch Bäckers noch in Führung, was dann folgte, fasste Schmees in einem Satz zusammen. „Die 1. Halbzeit war ok, aber die 2. Halbzeit war desolat.“ Die Talfahrt der hochgehandelten Twistet geht also weiter - der SV Flechum hingegen klettert auf Rang 4 der Tabelle. 7 Punkte und nur 3 Gegentore machen Lust auf mehr bei der Jansen-Elf



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